3D Drucker Test 2017: Drucken in einer neuen Dimension

Schon seit Jahren ist der Siegeszug von 3D-Druckern ungebrochen. Mittlerweile ist eine richtige Indistrie im 3D Drucker Segment entstanden und es kommen ständig neue und bessere Modelle auf den Markt. Und das gilt für den professionellen aber auch privaten Bereich.

Hier stellen wir einige aktuelle 3D-Drucker-Modelle für Privatanwender vor. Auch empehlen wir Einsteiger-Modelle für interessierte Bastler und alle, die ihre Ideen zum ersten Mal hautnah anfassen wollen.

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Wie funktionieren 3D Drucker?Nach oben

Ein 3D-Drucker wird dazu eingesetzt, dreidimensionale Werkstücke Schicht für Schicht aufzubauen. Jener Prozess wird vom PC aus gesteuert, wobei sowohl flüssige als auch feste Materialien zur Anwendung kommen können. Der Aufbau des betreffenden Produkts erfolgt mithilfe chemischer sowie physikalischer Härtungs- und Schmelzprozesse. Beim 3D-Druck kommen zumeist Stoffe wie Keramiken, Metalle, Kunststoffe und Kunstharze zum Einsatz. Als Grundlage für das endgültige Aussehen des Produkts werden im Vorfeld angefertigte CAD-Zeichnungen herangezogen.

Diese Typen der 3D-Drucker sind besonders beliebtNach oben

Mittlerweile sind 3D-Drucker in den verschiedensten Varianten, Größen und Preisklassen erhältlich. Für den Heimgebrauch stehen Interessenten beispielsweise Geräte ab 500 EUR zur Verfügung, während für den Industriebereich auch hochspezialisierte Produkte zum Preis von über 100.000 EUR zu haben sind. Zu den am meisten verkauften Arten der 3D-Drucker gehören heute jedoch noch immer Geräte, welche auf die Erzeugung von Kunststoffteilen zugeschnitten sind. Jene 3D-Drucker lassen sich mithilfe von einem Bausatz auch einfach selbst herstellen - mittlerweile kann ein solcher Bausatz zu einem relativ günstigen Preis, ab etwa 200 EUR, erworben werden.

Spritzguss oder 3D-Druck? Worin liegen die Unterschiede?Nach oben

Eine heute noch immer oft genutzte Alternative zum 3D-Drucker stellt der Spritzguss dar - für lange Zeit war es sogar nur mit diesem Verfahren möglich, Werkstücke aus Kunststoff herzustellen. Im Rahmen jenes Prozesses wird das betreffende Material geschmolzen und anschließend mit hohem Druck in eine zweiteilige Form gepresst. Anschließend bleibt das Formwerkzeug so lange geschlossen, bis das Teil ausreichend abgekühlt ist und sich nicht mehr verformen kann. Danach ist es möglich, das betreffende Werkstück gefahrlos auszuwerfen. Im Gegensatz zum 3D-Druck hat das Spritzguss-Verfahren den Vorteil, dass dieses die kostengünstige Herstellung von Kunststoff-Teilen in großen Mengen erlaubt. Da Spritzguss-Werkzeuge immensen Belastungen standhalten müssen und sehr präzise gefertigt sind, ist die Anschaffung derselben äußerst kostspielig. Wer also nur wenige hundert Kunststoffteile herstellen will, ist mit einem 3D-Drucker besser beraten.

Diese Marken sind zu empfehlenNach oben

Mittlerweile haben sich im Bereich des 3D-Drucks zahlreiche Hersteller etabliert. Zu den beliebtesten Marken zählen diesbezüglich unter anderem Arcam, Huntsman, Concept Laser, Rapidshape sowie 3D Systems. Vor allem letztgenannter Hersteller bietet eine große Bandbreite an Produkten, die für vielfältige Einsatzbereiche geeignet sind, an - so können Interessenten sowohl Desktop- als auch professionelle 3D-Printer erwerben. Preislich bewegt sich jenes Unternehmen im unteren bis mittleren Bereich, wobei Interessenten 3D-Drucker für den Heimgebrauch ab rund 800 EUR angeboten werden. Auch der Hersteller Arcam punktet mit seinen vielseitig einsetzbaren Druckern. Dieser bietet unter anderem Geräte für Kobalt-Chrom-Legierungen an. Hierbei handelt es sich um ein Druckverfahren, das in der Orthopädie sowie in der Luft- und Raumfahrt von Nutzen sein kann.

So kommen 3D-Drucker zum EinsatzNach oben

Heutzutage erfreuen sich 3D-Drucker vor allem in der Industrie und Forschung, aber auch im Bereich der Unterhaltung, Architektur und Kunst großer Beliebtheit. Im Rahmen des 3D-Druckprozesses werden Werkstücke zur Weiterverarbeitung hergestellt. Dabei wird diese Art des Drucks sowohl zur Entwicklung von Prototypen als auch zur Serienanfertigung eingesetzt - letztgenanntes Verfahren ist jedoch mit hohen Kosten verbunden.

Vor- und Nachteile von 3D-DruckernNach oben

Vorteile Nachteile
  • Können Werkstoffe aus unterschiedlichsten Materialien aufbauen
  • 3D-Printer Lassen sich in verschiedenen Sparten einsetzen
  • Interessenten steht eine große Bandbreite an Modellen zur Auswahl
  • 3D-Drucker sind sowohl für den Privatgebrauch als auch für professionelle Einsatzgebiete geeignet
  • 3D-Printer für professionellen Gebrauch sind oft relativ teuer
  • Die Serienproduktion von Werkstücken ist mit hohen Kosten verbunden

Darauf ist beim Erwerb von einem 3D-Printer zu achtenNach oben

Wer einen 3D-Drucker kaufen will, muss sich im Vorfeld überlegen, in welchem Bereich dieser zum Einsatz kommt. Nur so weiß der Käufer, welche Funktionen für einen reibungslosen Betriebsablauf unerlässlich sind. Zudem lohnt es sich, vor dem Erwerb eines betreffenden Artikels mehrere Produkte und auch Hersteller miteinander zu vergleichen. Zu achten ist bei der Auswahl eines 3D-Printers natürlich auf Qualität. Generell sollte ein hochwertiges Gerät nicht nur mit großem Volumen, sondern auch fehlerfrei und mit hoher Präzision drucken. Auskunft über die Arbeitsweise des gewünschten Druckers können Erfahrungsberichte von Käufern sowie Testberichte im Internet liefern.

Wem ist der Kauf von Discount-Produkten zu empfehlen?Nach oben

3D-Drucker werden mittlerweile auch als Discountprodukte angeboten. Dies ist insbesondere für Personen, die nach einem Gerät inklusive Bausatz für den Privatgebrauch suchen und nur ein begrenztes Budget zur Verfügung haben, von Vorteil. Vor allem Einsteiger, die im Umgang mit jener Art von Drucker noch nicht allzu viel Erfahrung haben, profitieren vom Erwerb eines Discountartikels. Auf diese Weise hat die betreffende Person die Möglichkeit, sich mit dem Thema 3D-Druck langsam und ohne große finanzielle Ausgaben vertraut zu machen. In diesem Kontext ist anzumerken, dass Interessenten diesbezüglich auch ein günstiger Bausatz zu empfehlen ist. Für die professionelle Anwendung sind Discount-3D-Printer allerdings nicht geeignet.

Tipp: Diese Aspekte gilt es bei der Auswahl eines 3D-Druckers zu beachten

Vor dem Kauf sollte sich die betreffende Person darüber im Klaren sein, wie und in welcher Sparte der 3D-Drucker zum Einsatz kommen soll. Des Weiteren ist es empfehlenswert sich zu überlegen, wie viel das betreffende Gerät maximal kosten darf. Generell ist für den Erwerb eines Druckers für geschäftliche Zwecke mit höheren Ausgaben als für den Kauf eines Desktop-Produkts zu rechnen. Wer nach einer günstigen Alternativen für den Heimgebrauch sucht, dem ist ein 3D-Drucker-Bausatz zu empfehlen.