Farblaserdrucker (8 Artikel)

Farblaserdrucker - das Rückgrat jedes modernen Büros

Wie ist ein Laserdrucker aufgebaut und wie funktioniert er?

Im Inneren des Laserdruckers befindet sich eine negativ geladene Trommel. Mit einem Lichtstrahl werden Schrift bzw. Bilder, die schließlich auf das Papier gedruckt werden sollen, auf die Trommel gezeichnet. Der Lichtstrahl entlädt die Trommel an den Stellen, auf die er trifft. Da auch der Toner negativ geladen ist, bleibt dieser nur an den entladenen Stellen haften. Auf diese Weise entsteht das Abbild des Drucks auf der Trommeloberfläche. Um das Bild abzudrucken, wird das Papier zum Toner geführt, welcher wie ein Stempel den Abdruck hinterlässt. Der Toner wird bei diesem Drucker durch eine Fixierwalze in das Papier eingebrannt.

Welche Arten von Laserdruckern gibt es?

Bei den Laserdruckern gibt es Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen. Zum einen gibt es die Auswahl zwischen Farblaserdruckern und Schwarzweiß-Laserdruckern. Der Farblaserdrucker eignet sich vor allem dann, wenn neben Text oft Grafiken gedruckt werden sollen. Es gibt zudem Multifunktionsgeräte, die wie ein Laserdrucker funktionieren. Diese Geräte kombinieren die Druck-, Kopier-, Scan- und Fax-Funktion.

Wie entstand der Farblaserdrucker?

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts besaß das Unternehmen Xerox praktisch ein Monopol auf Laserdrucker, die ursprünglich fast ausschließlich in Kopiergeräten zum Einsatz kamen. Mit Beginn der Digitalisierung vermietete der Hersteller erste sehr teure und aufwendige Laserdrucker, die obendrein ausschließlich in Schwarz-Weiß arbeiteten. Ein Rechtsstreit mit dem US-Justizministerium in den 80er Jahren beendete das Monopol. Nach seiner Niederlage wurde Xerox dazu gezwungen, die Technologie der Drucker offenzulegen.
Mitte des Jahrzehnts übernahm HP die Marktführung durch günstige Laserdrucker, wie die populäre Modell-Reihe Laserjet, und begann die Entwicklung eines mehrfarbigen Drucks. Dieser unterscheidet sich technisch nicht von dem monochromen Verfahren und setzt statt einer Farbe die unterschiedlichen Grundfarben plus Schwarz ein. Wie bei einem konventionellen Laserdrucker bestand ein Merkmal lange darin, dass keine direkte Mischung oder Abstufung möglich ist. Tönungen werden durch eine Rasterung erreicht, die unter mehrfacher Vergrößerung deutlich zu erkennen ist. Dies hat sich erst seit der Jahrtausendwende geändert.
Seit 2010 verwenden professionelle Farblaserdrucker eine höhere Anzahl von Grundfarben und sind in der Lage, diese in 256 unterschiedlichen Abstufungen zu verwenden. Diese Laserdrucker variieren allerdings lediglich die Intensität. Sie beseitigen nicht das grundlegende Problem des Verfahrens: Da die Farben physisch nicht gemischt werden können, weisen sie in der Fotografie deutliche Schwächen bei den Übergängen auf.

Wo sind Farblaserdrucker im Einsatz?

Farblaserdrucker können ihre Farben entweder über einen kombinierten Toner oder nacheinander in einer Reihe auftragen. Abseits professioneller Druckereien hat sich die erste Variante durchgesetzt, da sie weniger Platz verbraucht. Diese Art von Drucker werden heute vor allem in Büros und in der professionellen Drucktechnik sowie in eingeschränktem Umfang im Heimgebrauch eingesetzt. Bei einer geringen Anzahl von Ausdrucken im Monat unterliegen sie Tintenstrahldrucker im Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus liegt eine Stärke vom Farblaserdrucker auf einer exakten Darstellung bei niedrigen Druckkosten für individuelle Dokumente. In der Massenproduktion beispielsweise von Broschüren oder Handzetteln überwiegen die Vorteile anderer Druckverfahren wie etwa der Offset-Druck. In Büros sind Farblaserdrucker ebenso wie Laserdrucker in Schwarz-Weiß für Dokumente unverzichtbar. Sie eignen sich ebenso für Präsentationen wie für Verträge, die Archivierung von Schriftstücken oder für grafische Darstellungen.

Welche Farblaserdrucker sind populär?

Farblaserdrucker waren bis etwa 2010 zu teuer für den Privatgebrauch und wurden nur von wenigen Firmen angeboten. Mittlerweile hat sich die Lage geändert - einerseits durch die vermehrte Verbreitung, anderseits durch die Kostensenkung im Bereich der Mikroelektronik. Neben HP sind zahlreiche neue Anbieter auf den Markt gekommen. Ein Grundproblem bei kleineren Herstellern bleibt jedoch die Versorgung mit Tonern, die nicht in jedem Fall sichergestellt ist.

Bekannte Produzenten von Laserdrucker:

Hewlett Packard (HP) HP mit seiner "LaserJet Colours"-Serie gehört zu den ältesten, renommiertesten und erfahrensten Anbietern. Es bietet unter anderem eine umfassende Serie günstiger Modelle für private Haushalte und Home Offices wie professionelle Lösungen für mittlere und große Büroumgebungen.
Canon Canon ist ursprünglich ein Spezialist für optische Präzisionssysteme. Die Firma entwickelte 1987 das erste vollautomatische Kopiergerät mit einem Farblaserdrucker und erfand heute international verwendete Sicherheitsverfahren wie das automatische Schwärzen von Banknoten. Viele häufig verwendete Modelle stammen aus der Reihe i-Sensys, die sich sowohl für private wie für kommerzielle Anwendung eignet.
Lexmark Lexmark bietet Farb- und SW-Laserdrucker für private und gewerbliche Zwecke. Seine Spezialität sind unter anderem Multifunktionsgeräte.
Oki Oki gibt es seit 1981. Dieser Hersteller produziert und verkauft die verschiedensten Drucker, darunter auch Farblaserdrucker, Monochrom-Laserdrucker, Multifunktionsdrucker und sogar LED-Drucker. Nur Tintenstrahldrucker gehören nicht zu den Produkten, die Oki produziert. Mit Samsung ist Oki der Martkführer bei Farblaserdruckern. Der Hersteller hat sich auf den Farbdruck spezialisiert und möchte vor allem Grafiker ansprechen.
Samsung Der Hersteller Samsung ist einer der größten Anbieter für Drucker. Er konzentriert sich bei der Produktion auf Farblaserdrucker, Monochrom-Laserdrucker und Multifunktionsdrucker. Die ML-Serie ist die beliebteste von dieser Marke. Samsung ist bekannt dafür, hochwertige Geräte zu einem vergleichbar günstigen Preis zu verkaufen.

Welche Unterschiede bestehen zwischen Tintenstrahl- und Farblaserdrucker?

Tipp

Entscheidend für die Wahl zwischen Tintenstrahldrucker und Laserdrucker ist einerseits der Zweck und andererseits das Druckvolumen. Die höheren Anschaffungskosten eines Laserdruckers rentieren sich in der Regel ab einer Ausgabe von 30 Blatt oder höher pro Tag.

Tintenstrahldrucker sind gegenüber einem Laserdrucker vor allem durch ihre höhere Qualität bei Fotoausdrucken und Farbübergängen im Vorteil. Die Technologie ist zudem weniger aufwendig und ermöglicht dazu die Produktion zu einem sehr niedrigen Verkaufspreis, sodass sich hier ein paar Euro sparen lassen. Allerdings liegen die Druckkosten insbesondere für einen Farbdruck deutlich über denjenigen für einen Farblaserdrucker. Wegen dieser Merkmale spielen beide ihre Vorteile in unterschiedlichen Bereichen aus. Tintenstrahldrucker dominieren gegenüber Laserdrucker den privaten Markt, während letztere am besten für professionelle und semi-professionelle Einsätze verwendet werden.

Einfacher Anschluss über WLAN oder USB

Insbesondere Drucker für den Heimgebrauch lassen sich heutzutage oft sehr einfach an den Computer oder ein bestehendes Netzwerk im Haus oder Büro anschließen. Die Verbindung erfolgt entweder über USB oder per WLAN, was besonders empfehlenswert ist, da so mehrere Geräte, die ebenfalls mit dem jeweiligen WLAN-Netz verbunden sind, auf den Drucker zugreifen und Dokumente drucken können. Die Geräte werden in der Regel bereits mit der passenden Software ausgeliefert, die dann unkompliziert auf die Rechner geladen und installiert werden kann.