Fotodrucker-Tipps - So gelingt das perfekte selbstgedruckte Foto

Egal ob Farblaserdrucker, Tintenstrahldrucker, ein Multifunktionsgerät oder ein spezieller Fotodrucker - mit allen kann man Fotos selber ausdruckern. Wer die richtigen Tipps befolgt und das passende Gerät hat, erzielt dabei sehr gute Ergebnisse.

Natürlich könnte man bei einer größeren Menge von Ausdrucken die Bilderdienste im Internet in Anspruch nehmen. Jedoch dauert es , bis man die Fotos in Händen halten kann. Wer rascher Bilder möchte, kann seine ausgesuchten Fotos mit einem Fotodrucker selber ausdrucken und bekommt in kurzer Zeit Foto-Abzüge in sehr guter Qualität. Es gibt Modelle von Fotodruckern, welche mit einer speziellen zusätzlichen Fototinte ausgestattet sind und eine ausgedruckte Qualität des Fotos zulassen, welche dem des Laborabzugs gleichwertig ist. Um das Beste aus seinem Fotodrucker herauszuholen, sollte das Foto für den Druck vorbereitet werden und mit einem Bildbearbeitungsprogramm optimiert werden. Danach müssen die passenden Druckereinstellungen gewählt werden.

5 Tipps für das perfekte selbst gedruckte Foto

Tipp 1: Passender Fotodrucker

Um sein Foto perfekt selber zu drucken, eignen sich am besten Drucker für Fotos, wie Tintenstrahldrucker oder Multifunktionsgeräte, welche über separate Fototinten verfügen. Dadurch ergibt sich einer besser Farbdarstellung auf den Fotos als mit einem Drucker, welcher nur über drei Farbtinten verfügt. Bei der Verwendung von mobilen Tintenstrahldruckern, wie auch beim Einsatz von Thermo-Fotodruckern, kann man meistens nur die Formate in der Größe 9x13 oder 10x15 Zentimeter ausdrucken. Und je nach Druckermodell können nur kleine Verbesserungen des Bildes getätigt werden, wie beispielsweise eine Rote-Augen-Korrektur. Ein Farblaserdrucker ist ebenfalls für den Fotoausdruck geeignet. Ein A4-Fotodrucker kann in der Regel verschiedene Formate drucken.

Tipp 2: Das Fotopapier ist von Bedeutung

Wird ein besseres Papier verwendet, kann der Fotoausdruck in einer deutlich besseren Qualität erfolgen und unterscheidet sich kaum noch von den Abzügen aus dem Labor. Am besten ist die Verwendung von Fotopapier mit einer Grammatur ab 170 g/m². Ganz nach Geschmack kann dabei glänzendes oder mattes, aber auch körniges oder strukturiertes Papier gewählt werden. Die Wahl der Papieroberfläche kann eventuelle Qualitätsmängel des Fotos kaschieren. Eine körnige Oberfläche des Fotopapiers kann zum Beispiel über ein Bildrauschen hinweg täuschen. Eine Seidenglanzoberfläche gleicht Unschärfe aus, da die glänzende Oberfläche das Motiv edel darstellt. Ein Bild mit matter Oberfläche bekommt einen Kontrast und ist perfekt bei Schwarz-Weiß-Fotos. Da glänzende und hochglänzende selbst gedruckte Fotos sehr anfällig für Fingerabdrücke sind, sollten dünne Handschuhe getragen werden, da diese vor Fingerabdrücken schützen. Des Weiteren ist es unabdingbar, damit nichts verschmiert, das Papier nach dem Drucken trocknen zu lassen. Zudem muss bei Verwendung des eigenen Druckers das Papier jedes mal neu kalibriert werden.

Tipp 3: Histogramm verwenden

Viele Programme zur Bildbearbeitung verwenden ein Histogramm, mit dem sich die Farbverteilung sowie die Verteilung der Helligkeit mittels Grafik darstellen lässt und nach Wunsch eingestellt werden kann. In dem Histogramm kann abgelesen werden, wie viele Pixel, welchen exakten Farbwert haben und welche Helligkeit vorhanden ist. Mit den Reglern des Histogramms können diese Farben und die Helligkeit nach Bedarf beeinflusst werden. Um das Foto zu korrigieren, muss man jedoch einiges an Übung haben und viel Geduld aufbringen.

Tipp 4: Fotos in Schwarz-Weiß selber drucken

Zwar erscheint es auf den ersten Blick sinnvoller, beim Druck von Schwarz-Weiß-Fotos den Graustufenmodus einzustellen, doch
dieser bietet beim normalen Drucker zu Hause nicht den großen Farbspielraum wie der Farbmodus. Aus diesem Grund sollte auch beim Ausdrucken von Schwarz-Weiß-Fotos der Farbmodus eingestellt werden. Der gewöhnliche Drucker im Homeoffice ist in der Regel mit nur einer Patrone Schwarztinte ausgestattet. Der professionelle Drucker verfügt über zwei oder drei abgestufte Schwarztinten. Die Schwarz-Weiß-Qualität des Druckers kann vor dem Druck einmal im Farbmodus und einmal im Graustufenmodus getestet werden.

Tipp 5: Die Auflösung optimieren

Ein selbst gedrucktes Foto in sehr guter Qualität braucht eine bestmögliche optische Druckauflösung. Die meisten Hersteller von Fotodruckern versprechen eine große Druckauflösungen bis zu 9.600 dpi. Laborabzüge werden mit genauen Druckauflösungen produziert. Dafür sorgen spezielle Testfotos und mathematisch berechnete Auswertungen. Dies ist natürlich zu Hause nicht möglich, dennoch kann bei einer maximalen Bildgröße von A4 nichts schief gehen. Bereits mit einer Kamera mit sechs Megapixel können mit niedrigerer Auflösung scharfe A4-Bilder erzeugt werden. Die meisten Fotodrucker erzielen zudem eine Auflösung von 300 dpi und gewährleisten damit eine sehr gute die Druckqualität und liefern sehr gute selbst gedruckte Fotos.