Fotopapier für Tintenstrahldrucker

Ein Tintenstrahldrucker benötigt immer ein spezielles Fotopapier. Wird eine andere Papierart gewählt, dann kann es passieren, dass die Farbe auf dem Papier verwischt, da sie nicht einziehen kann. Die Tintenstrahlfarbe wird also nur oberflächlich auf das Papier gestrahlt. Sobald das Blatt durch den Auszug des Druckers gelangt, wird die Farbe verschmiert. Viel besser ist es, wenn ein Spezielles Tintenstrahl Fotopapier verwendet wird.

Beim Fotopapier gibt es große Unterschiede

Bei Fotopapier sollte nicht gespart werden. Papier ist nicht gleich Papier. Auch wenn Laien sich nicht damit auskennen, so gibt es doch große Unterschiede bei der Qualität von Papier. Die Qualität ist nicht am Preis erkennbar, sondern vor allem durch das Gewicht und die Herstellung des Papieres. Jedes Fotopapier, welches für den Ausdruck von Bildern verwendet werden soll,

Was genau ist Fotopapier für einen Tintenstrahldrucker?

Ein Fotopapier ist ein beschichtetes und lichtempfindliches Material. Die Unterlage dieses Papiers besteht meistens aus Papier. Es wird für die Herstellung von farbigen oder schwarzweißen Aufsichtsbildern auf einem optisch-fotochemischen Weg benötigt. Je nach Bedarf kann ein Fotopapier für einen Tintenstrahldrucker in verschiedenen Härtestufen oder Gradationen gewählt werden.

Als Gradationen stehen Produkte zwischen 0 (weich) bis 5 (hart) zur Verfügung (Quelle). Wer sich für ein Gradationswandel-Papier für einen Tintenstrahldrucker entscheidet, der erhält ein Fotopapier, bei dem wandelbare Kontraste möglich sind. Je nachdem mit welcher Farbe gearbeitet wird, kann eine weiche oder harte Gradation erreicht werden.

Klassische Varianten des Fotopapiers

Das klassische Fotopapier ist in zwei Schichten aufgebaut. Während die harte Schicht für blaues Licht empfindlich ist, ist die zweite eher für grünes Licht gedacht. Durch eine entsprechende Anpassung der Lichtanteile durch einen Gradationswandler-Filter (Einstellung einer bestimmten Lichtfarbe), kann eine Belichtung individuell vorgenommen werden.

Ein ganz anderes Papier ist das Barytpapier. Dieses Papier ist eine klassische Variante des Fotopapiers. Es besteht aus einem papiernen, festen Träger und einer weißen Schicht aus Baryt, auch Bariumsulfat genannt. Anschließend wurden bei der Herstellung lichtempfindliche Schichten aufgebracht werden.

Auf die richtige Farbe achten

Fotopapier gibt es in unterschiedlichsten Sets zu kaufen. Am häufigsten entscheiden sich Nutzer für 500 Blatt Pakete, da sich diese leicht lagern und im Schreibtisch verstauen lassen. Sie haben die Größe 210 x 297 mm und eine leuchtend weiße Farbe. Neben dem Gewicht des Papiers ist natürlich auch die Farbe ein häufiges Kaufkriterium.

Häufig wird ein strahlendes Weiß gewählt. Es sollte nicht glänzend sondern matt sein und jedes gedruckte Bild optimal zur Geltung bringen. Günstiges Fotopapier hat den Nachteil, dass es zwar am Anfang sehr weiß ist, aber nach einiger Zeit vergilbt. Dieses Papier ist nicht für Ausdrucke geeignet, die eine Zeitlang erhalten bleiben sollte.

Hochwertiges Papier ist nicht scharfkantig

Ein gutes Fotopapier für einen Tintenstrahldrucker liegt gut in der Hand. Es ist nicht sehr scharfkantig, so dass kein großes Verletzungsrisiko besteht. Ein minderes Papier hat tatsächlich den Nachteil, dass es beim Herausnehmen aus dem Tintenstrahldrucker zu scharfkantig ist und kleine Risse in den Fingern verursacht. Durch die feinen Wunden wird der Ausdruck beschmutzt und müsste wiederholt werden.

Minderes Fotopapier verstopft häufiger den Tintenstrahldrucker

Hochwertiges Fotopapier bleibt auch nicht so häufig im Drucker hängen, wie ein minderes Papier. Ist das Papier zu glatt, rutscht die Walze einfach darüber, ohne ausreichend Farbe auf das Blatt zu bringen. Außerdem könnten gleich zwei Blätter eingezogen werden, wodurch der Drucker verstopft. Das verursacht mehr Arbeit und bedeutet einen höheren Zeitaufwand.

Wer sich gleich für das richtige Fotopapier für den Tintenstrahldrucker entscheidet, der kann trotz des höheren Preises auf Dauer viel Geld sparen. Wichtig ist, dass ein Fotopapier trocken und staubfrei gelagert wird. Am besten sind die einzelnen Blätter in der Originalverpackung aufgehoben. Zusätzlich sollten sie in einer verschlossenen Schublade aufbewahrt werden, damit sie nicht durch Staub oder Sonneneinstrahlen an Qualität verlieren.

Für Unternehmen eignen sich kleine Kartons mit mehreren Druckerpapier Paketen. So ist immer ausreichend Fotopapier vorhanden, falls die Papierschublade des Tintenstrahldruckers wieder einmal leer sein sollte.

Entscheidend für das gelingen ist natürlich auch die Qualität des Druckers. Näheres erfährt man in unserem Tintenstrahldrucker Vergleich.

Unterschiedliche Größen an Fotopapier

Fotopapier gibt es in DIN A5, DIN A4 oder DIN A3 zu kaufen. Alle Größen haben eine gleichbleibende Qualität. Die Farbe zieht schnell ein und haftet perfekt. Auch beim Herausnehmen aus dem Drucker wird die oberste Farbschicht nicht verschmiert.

Keine Kommentare

    Dein Kommentar